Meet The Team - Martin "Häbi" Häberli

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Gerüchten zufolge, stammen die ersten Fotos auf denen der Tastenkönig Martin Häberli (liebevoll “Häbi” genannt) mit Zoder zu sehen ist, aus dem Jahr 2002. Seither kämpfen sie Seite an Seite gegen die Unterhopfung, indem Sie die Welt stehend (eher Häbi als Zoder), sitzend und sogar liegend (eher Häbi als Zoder) mit langen und kurzen Tönen befeuern.

Interview

Lieber Häbi, was hattest du heute zum Frühstück?
Einen Milchkaffee mit schön fluffig geschäumter Milch, das reicht mir an Kalorien zum Start in den Tag. Vor 10 Uhr mag ich selten was essen.

Was hat dich dazu inspiriert Piano spielen zu lernen?
Ich habe meine Mutter oft Klavier spielen gehört in meiner Kindheit, sie hat gern klassische Stücke gespielt. Irgendwann wollte ich dem Instrument auch ein paar Töne entlocken. Bevor ich mit ca. 10 Jahren in den Klavierunterricht ging habe ich mit wechselhaftem Erfolg versucht, nach Gehör etwas nachzuspielen. Der Zugang zur Musik hat sich übrigens nicht verändert: Bis heute fällt es mir viel leichter, etwas nach Gehör zu spielen als nach Noten. 

Im Alter von ca. 16 Jahren entdeckte ich die Faszination von elektronischen Tasteninstrumenten. In der Schule im Musikunterricht hatte es eine “Music Workstation” von Korg, tausende von Sounds. Ich war fasziniert von den Möglichkeiten, also musste ich auch etwas in dem Stil haben. Nach der Konfirmation war es dann so weit.

Was bedeutet dir die Musik?
Musik ist bei mir sehr stark mit Emotionen und Erinnerungen gekoppelt. Oft kann ich mich in eine Zeit oder in einen Moment zurückversetzen, wenn ich einen Song höre, den ich damit verknüpfe. 

Was magst du am meisten am neuen Zoder Album “WeatherTales”?
Ich mag, das es sehr organisch und erdig klingt und einen gewissen “Live”-Charakter hat, was sehr gut zu den Songs passt. Und das Artwork finde ich sehr gelungen.  

2020 war ein sehr spezielles Jahr. Was sind deine Wünsche für 2021?
Ich freue mich sehr darauf, wieder an Konzerte gehen zu können - oder sie zu spielen. Und ganz allgemein etwas mehr miteinander und weniger gegeneinander.